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Coils

Verdampferköpfe oder auch Coils genannt sind ein Hauptbestandteil der E-Zigarette, in ihnen befindet sich eine Heizwendel, die sich durch den durchfließenden Strom erhitzt und somit das Liquid verdampft. Umgeben von einer Watte, die sie kontinuierlich mit Liquid versorgt und gleichzeitig dafür sorgt, dass das Liquid aus dem Tank nicht herausläuft. Auf jeder Fertigcoil ist der Widerstand des enthaltenen Drahtes sowie der empfohlene Wattbereich gelasert. Dieser ermittelt sich aus dem verwendeten Widerstand und dem gegebenen Nachfluss, somit sollte er stets eingehalten werden um ein verbrennen der Watte oder ein siffen des Tanks zu vermeiden!

Es gibt die verschiedensten Arten von Verdampferköpfen, die meisten Hersteller verwenden heutzutage vertikale Wicklungen, bei denen der Luftfluss durchs innere der Coil gelenkt wird. Dies birgt sowohl Vorteile im Geschmack, in der Haltbarkeit als auch in der Produktion. Auch im Thema Watte unterscheiden sich die Hersteller etwas, viele versuchen mit der richtigen Watte die Langlebigkeit zu erweitern. Manche Hersteller setzen auch auf andere Lösungen wie zum Beispiel Keramik als Trägerstoff.

Bei den Drähten gibt es mittlerweile unzählige Bauweisen und Materialien, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Edelstahl, Titan und Nickel werden beispielsweise oft im Temperaturgeregelten dampfen verwendet, da sie aufgrund von ihren Eigenschaften ihren Widerstandsbereich verändern und der Akkuträger somit die Wärme des Drahtes ermitteln kann. KA1 erwärmt sich etwas langsamer und kühlt auch nicht so schnell wieder herunter, was den Geschmack und das Gefühl durchaus sehr zum Positiven verändern kann, NI80 hingegen performt sehr Präzise.

 

Die Art, wie das gewünschte Material verarbeitet wurde, spielt zudem auch eine große Rolle, es gibt die ausgefallensten Kombinationen und Wickelarten, um die Performance aber auch die Oberflächenbeschaffenheit der Coil zu optimieren.

Sehr beliebt war in der Vergangenheit hier zum Beispiel ein Claptondraht, bei dem eine etwas stärkere Seele von einem dünneren Manteldraht umwickelt wurde. Benannt wurde dieser Draht von Derek Small nach niemand Geringeren als Eric Clapton, der Gitarrenliebhaber umwickelte eine Seite seiner Gitarre mit dem Manteldraht, um sie anschließend mit der Seele zu ersetzen.

Heutzutage wird oft ein geflechtetes oder auch gestanztes Mesh verwendet, das kann man sich wie die Miniatur eines Maschendrahtzauns vorstellen. Durch die große Fläche ergibt sich eine bessere Wärmeverteilung und eine große Oberfläche, dies sorgt für ein nuancierten Geschmack, eine etwas längere Haltbarkeit und einer dichteren Dampfentwicklung als bei herkömmlichen Wicklungen.

Welche Art Draht die letztendlich Beste ist, sollte jeder für sich selbst Entscheiden es ist abhängig vom eigenen Geschmack, aber auch von der Vorliebe zu dampfen.

 

Bei der Coil handelt es sich um ein Verschleißteil, mit der Zeit setzt sie sich zu und verfärbt sich dunkel wenn dies der Fall ist, fängt sie zudem langsam an, beim Verdampfen einen etwas verbrannten Geschmack abzugeben, in diesem Fall sollte sie gewechselt werden. Die meisten Hersteller bieten hierzu Multipacks an, in denen sich mehrere Verdampferköpfe derselben Art befinden.

Verwendet werden sollten die Coils ausschließlich mit Liquid, welches für die E-Zigarette bestimmt ist. Bei der ersten Verwendung einer Coil sollte eine Wartezeit von 10 – 15 Minuten eingehalten werden, das die Watte sich sättigen kann. Andernfalls könnte es passieren, das die Watte verbrennt und die Coil ist zu entsorgen.