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Vodka

Laut schriftlicher Erwähnung wurde der erste Wodka im Jahr 1405 im ehemaligen Königreich Polen gebrannt, er war nur etwa halb so stark wie der heutige und wurde in einem bis heute anhaltenden traditionellen Destillationsverfahren hergestellt. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert durfte der Wodka ausschließlich in Tavernen mit einer Genehmigung verkauft werden, da sich dieses Prinzip jedoch nicht bewährte, wurde die Wodkaproduktion freigegeben und der Wodka wurde besteuert.

Als älteste Wodkamarke gilt der seit 1823 hergestellte polnische Wyborowa, dieser wurde ab 1873 auch ins Westeuropäische Ausland exportiert. Neben Polen und Russland sind auch Schweden und Finnland für ihre lange Tradition in der Wodkaproduktion bekannt, in anderen Nationen war die Spirituose bis zum Ende des 19.Jahrhunderts weitläufig unbekannt und wurde in Westeuropa lediglich in Adelskreisen als osteuropäische Spezialität geschätzt.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der Ausschank und Verkauf von Wodka vom russischen Zaren verboten, was einen Einbruch der Staatseinnahmen und ein aufblühen des Schwarzmarktes mit sich brachte. 1925 musste das Gesetz aus finanzpolitischen Gründen jedoch wieder aufgehoben werden.

Durch die Prohibition wanderten viele Hersteller nach Westeuropa, Nordamerika und sogar Neuseeland aus, was 1950 zum sogenannten Cocktailboom dazu führte, dass Wodka sich zu einem Weltgetränk entwickelte.

 

Wodka kann aus unterschiedlichen kohlenhydrathaltigen Ausgansstoffen, wie Getreide, Kartoffeln aber auch Melasse hergestellt werden, ein einheitliches Reinheitsgebot gibt es jedoch nicht. In Europa muss lediglich der Ursprungsstoff bei abweichenden Ausgangsstoffen im Namen getragen werden.

Traditionell wird Getreide zur Wodkaherstellung verwendet, in Osteuropa handelt es sich dabei bis heute um Roggen, was einen milden, weichen und leicht süßlichen Geschmack mit sich bringt. In westlichen Ländern wird oft Weizen oder zum Teil auch Gerste verwendet.

In Polen und der Ukraine werden seit dem 19. Jahrhundert oft Kartoffeln verwendet, das bringt einen etwas schwereren und süßlicheren Geschmack als Weizen mit sich.

Der Geschmack, der bei aus Melasse hergestellten Vodka entsteht, ist meistens etwas süßer und gilt als qualitativ schlechtester Rohstoff für Vodka.

 

Der sogenannte Rohalkohol bei Wodka wird aus dem jeweiligen geschroteten oder zerkleinerten Rohstoff mit Wasser gewonnen, bei Kartoffeln müssen zusätzlich Enzyme beigesetzt werden. Nach dem erhitzen wird der sogenannten Maische noch Hefe hinzugefügt um die Gärung in gang zu setzen.

Nun wurde der Zucker in Alkohol umgewandelt und es findet das eigentliche Brennen statt, wobei der sogenannte Rohalkohol gewonnen wird. Dieser Vorgang wiederholt sich einige Male, um die Qualität des Produktes zu verbessern, im Anschluss wird das Destillat mit Aktivkohle filtriert um Begleitaromen zu eliminieren. Je besser ein Wodka filtriert wurde desto höher ist die Qualität der Spirituose.

 

Egal ob zum Mixen von Cocktails oder für den puren Genuss, Wodka ist eine Spirituose die heutzutage nicht mehr wegzudenken wäre. Hier finden Sie eine übersichtliche Anordnung an von uns sorgfältig ausgewählten Wodka Sorten.