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Was ist die E-Zigarette

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Dampfen befasst, wird sofort mit einer Vielzahl unterschiedlicher Modelle und Varianten konfrontiert. Nicht nur, dass es verschiedene Hersteller gibt, die alle ihr eigenes Design auf den Markt bringen; es gibt auch prinzipielle Unterschiede in der Funktionsweise der Typen von E-Zigaretten. Begriffe wie Akku, Clearomizer, Coils, Widerstand oder Liquid kommen in vielen Produktbeschreibung vor, doch Anfänger können sie häufig nicht wirklich zuordnen.

Bei E-Zigaretten findet keine Verbrennung statt. Der Dampf zum Inhalieren entsteht durch die Verdampfung von Flüssigkeiten, sog. Liquids (auch E-Liquid oder E-Juice). Die grundlegende Funktionsweise ist sehr einfach. Die Verdampfung entsteht durch Hitze, um diese Hitze zu erzeugen, wird elektrischer Strom genutzt.


Aufgaben & Aufbau der einzelnen Bestandteile

  • der Verdampfer – erfüllt die Funktion der Dampferzeugung, indem Liquid auf die Heizspirale (auch Heizwendel) trifft
  • ein passender Akku – Energiequelle & zuständig für die Stromversorgung. Diese Energie erhitzt die Heizspirale
  • ein Liquid im entsprechenden Tank – der Tank ist der Behälter für Liquids und meistens mit dem Mundstück verbunden
  • weiterhin gibt es noch das Mundstück und einen Chipsatz, ohne die das Dampfen nicht funktionieren würde

Wie bei allen anderen E-Zigaretten ist der Clearomizer (Verdampfer) für das Verdampfen des Liquids verantwortlich. Dieser Dampf wird über das Mundstück eingeatmet. Die meisten Geräte sind auf die Benutzung mit einem Fire-Button ausgelegt, mit dem die E-Zigarette auch ein- und ausgeschaltet wird, i. d. R. durch das bei E-Zigaretten bewährte 5-fach Klicksystem – somit ist ein versehentlicher Betrieb in der Hosentasche ausgeschlossen. Im sogenannten Akkuträger wird die Energie für den Verdampfungsprozess erzeugt. Bei vielen E-Zigaretten Systemen mit separatem Clearomizer kann dieser gegen andere Modelle ausgewechselt werden, die mehr Kapazität haben.

 

Welche Arten von E-Zigaretten gibt es? Wie unterscheiden sich diese?

Es hat sich einiges getan, seit die erste E-Zigarette 2004 in China auf den Markt kam. Auch wenn das grundlegende Prinzip das Gleiche geblieben ist, so haben sich die Produkte in ihrer Vielfalt und bei ihrer Leistung um Welten verbessert. Während es am Anfang nur eine Art von E-Zigaretten gab, unterscheiden wir heute zwischen geregelten und ungeregelten E-Zigaretten, Depot- und Tank-Systemen und Einweg- und Mehrwegprodukten. Was das bedeutet, erklären wir im folgenden Abschnitt.

 

Ungeregelte Akkuträger

Die ersten E-Zigaretten waren ausschließlich ungeregelt. Ungeregelt bedeutet, die Ausgangsspannung der Batterie liegt direkt am Heizdraht an und gibt so die Leistung vor. Nimmt die Leistung der Batterie ab, nimmt auch die Dampfentwicklung ab. Die einzige Möglichkeit die Leistung einer ungeregelten E-Zigarette zu variieren ist, Coils mit unterschiedlichen Widerständen zu nutzen.

Das ungeregelte Dampfen hat zwar noch seine Fangemeinde, ist aber im Allgemeinen kaum noch von Bedeutung.

 

Geregelte Akkuträger

Die meisten aktuellen Mods besitzen Steuereinheiten, sodass die Leistung auf Knopfdruck reguliert werden kann. Nutzer müssen sich keine Gedanken mehr über elektrischen Widerstand, Drahtstärke und Wicklung machen. Anfangs hatten geregelte Akkuträger gegenüber den ungeregelten den Nachteil, dass die Leistung deutlich niedriger war. Weniger Leistung bedeutet weniger Dampf. Moderne E-Zigaretten erreichen heute jedoch auch geregelt Leistungen von über 200 Watt und haben so auch dieses Problem aus der Welt geschafft. Mit modernen Chipsätzen wurde auch die Sicherheit von E-Zigaretten deutlich verbessert. Heutige Modelle haben Schutzvorkehrungen, die den Akku beispielsweise vor Überhitzung, Kurzschluss, Tiefenentladung und Überladen schützen.

 

Variable Volt und variable Watt

Bei Akkuträgern mit VV und VW kann direkter Einfluss auf die elektrische Leistung genommen werden, ohne sich mit dem Ohmschen Gesetz zu beschäftigen. Das Dampfen hat viel Elektrotechnik zu tun, die relevanten Größen Spannung, Widerstand, Stromstärke und Leistung sind jeweils voneinander abhängig. Das Rechnen der Werte wird von der E-Zigarette übernommen. Alles, was gemacht werden muss, ist die gewünschte Watt- oder Volt-Zahl per Knopfdruck einstellen und losdampfen. Die Ausgangsspannung wird von der E-Zigarette in die gewünschte Spannung konvertiert, mit welcher der Dampfer arbeitet. Je höher die Leistung, umso höher und schneller wird die Drahtspirale aufgeheizt.

 

Temperaturgeregelte E-Zigaretten

Die neuste technische Errungenschaft auf dem E-Zigarettenmarkt sind Akkuträger mit Temperaturkontrolle (TC). Die Möglichkeit, die E-Zigarette eine Temperatur vorzugeben, die die Heizspirale nicht überschreiten soll, macht die Suche nach dem Sweet-Spot noch einmal deutlich einfacher und verständlicher. Mit Sweet-Spot wird in der Dampferszene die bestmögliche Dampferexperience (Geschmack, Temperatur, Volumen) bezeichnet. Zudem werden kokelige Dry-Hits beim temperaturgesteuerten Dampfen zuverlässig vermieden.

Das temperaturgeregelte Dampfen funktioniert für den Nutzer nicht anders als das Dampfen im VV- VW-Modus. Das Einzige, was beachtet werden muss, es können nicht alle Verdampferköpfe verwendet werden. Die Temperaturmessung geschieht über den spezifischen elektrischen Widerstand des Coils. Dafür muss der Draht aus bestimmten Materialien (Zink oder bestimmte Edelstahlsorten) bestehen. Dank neuester TCR-Technologie können nun jedoch auch andere Drahtsorten eingelesen und als Coil beim temperaturgesteuerten Dampfen genutzt werden. Temperaturgeregelte Akkuträger sind derzeit wohl der einfachste Weg zu einem optimalen Dampfergebnis.


Was ist Liquid?

Mittlerweile gibt es eine viel Zahl an verschiedenen Liquids und Geschmacksrichtungen, doch was genau sind Liquids oder Aromen, welche Bestandteile sind enthalten und welche Zusatzstoffe gibt es?

Ein E-Liquid ist die Bezeichnung für die Flüssigkeit bzw. das Liquid, das in eine E-Zigarette gefüllt, erhitzt und verdampf wird. Diese gibt es in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen.

E-Liquids setzen sich aus zwei Bereichen zusammen: den Basen und den Zusatzstoffen. Die Grundlagen für E-Liquids sind Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glyzerin (VG), Aromastoffen und gegebenenfalls Nikotin. Alle diese Inhaltsstoffe sind gesundheitlich unbedenklich und werden schon lange bei Lebensmitteln und in der Medizin eingesetzt. Propylenglykol und Glyzerin sind in verschiedenen Liquids in unterschiedlichen Anteilen enthalten. Es gibt auch reine PG- oder VG-Liquids.

 

  • Propylenglykol ist eine farblose und nahezu geruchslose Flüssigkeit, welche z.b. in Zahnpasta, Hautcremes oder Kaugummi zum Einsatz kommt, es handelt sich dabei um einen zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff. PG sorgt zum einen für einen intensiven Geschmack und macht das Liquid dünnflüssiger.
    In ganz seltenen Fällen gab es allerdings auch schon harmlosere allergische Reaktionen auf PG. Es wird in solchen Fällen empfohlen, auf ein reines VG-Liquid umzusteigen.

 

  • Pflanzliches Glyzerin (VG steht für Vegetable Glycerin) ist dickflüssiger als Propylenglykol. Das kann bei reinen VG-Liquids zu Nachflussproblemen im Verdampfer führen. VG hat einen leicht süßlichen Geschmack und wird unter anderem zum Backen verwendet. Ebenfalls findet es auch seinen Platz in Hygiene-Artikeln oder in Tabak, um diesen feucht zu halten und vor Austrocknung zu bewahren.

 

Zusatzstoffe

  • Aromen definieren den Geschmack. Dabei sind der Geschmacksvielfalt keine Grenzen gesetzt: (Ehemalige) Raucher finden beispielsweise Aromen, die den Geschmack einer Tabakzigarette sehr ähneln. Daneben erstreckt sich die Bandbreite an Geschmackssorten von Minze über Schokolade und Kaffee bis hin zu Süßigkeiten und Früchten. Es handelt sich in der Regel um Lebensmittelzusatzstoffe, die in Lebensmitteln vorzufinden sind. Allgemein lassen sich Liquids unterscheiden in natürliche, naturidentische und künstliche Aromastoffe.

 

  • Nikotin ist ein natürlicher Stoff, es stammt aus echten Tabakblättern und wird mit einer Ammoniaklösung aus der Pflanze extrahiert. Dieses freie Nikotin verdampft schnell und der Körper kann es schnell und effektiv aufnehmen. Das freie Nikotin wird unteranderem auch in vielen Nikotinersatzprodukten verwendet, z.b. in Nikotinkaugummis, Sprays und Pflaster.
    Das „normale“ Nikotin ist jedoch sehr alkalisch bzw. basisch, hat also einen hohen pH-Wert. Hierdurch entsteht beim Inhalieren die Reizung der Schleimhäute und verursachen den Throat-Hit. Dieser Effekt kommt schon bei einer geringen Konzentration zustande.

 

  • Nikotinsalz hingegen entsprechen dem Nikotin seiner reinen, natürlichen Form, wie es im Tabak vorkommt. In der natürlichen Form müsste man es stark erhitzen, sodass es gasförmig, also dampfbar wird. Um das ganze gebrauchsfähig für die E-Zigarette zu machen, wird dem Salz Benzoesäure hinzugefügt. Diese sorgt jedoch nicht nur dafür, dass das Salz auch bei niedrigen Temperaturen in Dampf verwandelt werden kann, sondern senkt auch den pH-Wert, wodurch das Dampfgefühl angenehmer und sanfter wird. So ist es auch möglich hohe Nikotinkonzentrationen zu inhalieren, ohne dass ein starker Hustenreiz oder unangenehmes Gefühl entsteht. Das Nikotin, welches im Salz gebunden ist, kann jedoch nicht so gut vom Körper aufgenommen werden, wie freies Nikotin. Hierdurch kommt es zu einer Wirkungsverzögerung, sodass die erwünschte Nikotin-Sättigung erst nach ein paar Sekunden eintritt. In Folge dessen hält die Wirkung im Vergleich aber deutlich länger an. Dennoch sollte Nikotinsalz mit Vorsicht genossen werden, da es durch die Wirkungsverzögerung auch schnell zu einer Überdosierung führen kann.
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